Die Saane ist Teil der Freiburger Identität. Die Windungen der Saane mit ihren Felsschluchten bieten ein atemberaubendes Schauspiel und haben die Topografie der Stadt geprägt. Der Fluss bahnte sich über Jahrtausende seinen Weg durch die Molasse und schuf so die Terrassen der Unterstadt, die von Molassefelsen überragt werden. Die Ufer der Saane sind Orte der Begegnung, grüne Oasen der Ruhe im Herzen einer Stadt, die sich immer stärker verdichtet.

Die Saane (französisch Sarine) ist ein 126 km langer Fluss in der Schweiz.

Sie entspringt oberhalb von Gsteig am Sanetschhorn unterhalb des Col du Sénin als La Sarine, fliesst nach Norden nach Gstaad und weiter zur Gemeinde Saanen, die nach dem Fluss benannt wurde. Sie fliesst Richtung Westen durch das Pays d’Enhaut, ehe sie sich bei Montbovon wieder nach Norden wendet. Sie fliesst durch das Haute Gruyère in den Stausee Greyerzersee. Von dort verläuft sie weiter nach Norden bis Freiburg, dann nach Nordosten durch den Schiffenensee (ebenfalls ein Stausee), bis sie westlich von Bern in die Aare mündet.

Der Fluss wird gerne mit dem sogenannten Röstigraben, der Sprachgrenze zwischen der deutschen und französischsprachigen Schweiz, gleichgesetzt.

Eines der bekannten Bauwerke, welches die Saane überquert, ist der Grandfey-Viadukt an der Bahnstrecke Lausanne–Bern

Das Angeln an der Saane ist besonders in der Altstadt äusserst spektakulär. Wald, Sandsteinfelsen und immer wieder der Ausblick auf die Altstadt mit der grosszügigen Kathedrale.

Zudem weist der Fluss einen guten Bestand an Bachforellen und Aeschen auf.In gewissen Abschnitten werden auch regelmässig Hechte,Zander und Egli gefangen.

Der Huchen,welcher Ende der 80er Jahre eingesetzt wurde um die Nasenpopulation zu regulieren,gilt inzwischen als ausgestorben.

 

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